Metal History Austria...

Wir diskutieren über Metal, egal welches Subgenre
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dji
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Beitrag von dji » 20 Mär 2012, 14:26

man hat das gefühl, da is einer mit 14 hängen geblieben hmmmm na was soll's, zum glück hat metal mehr zu bieten als nightwishkacke und konsorten und keiner schreibt vor, was wirklich metal ist :D

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Noob_Saibot
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Beitrag von Noob_Saibot » 20 Mär 2012, 14:32

Mit 14 konnte ich mit 20 Euro fortgehen und mit einem Rausch heimkommen der nicht mich feierlich war. Es wäre schön wenn ich damals hängen geblieben wäre.
Da geht er hin, einer von Gottes eigenen Prototypen - ein aufgemotzter Mutant von der Sorte, die nie zur Massenproduktion in Betracht gezogen wurde: zu spleenig zum Leben und zu selten zum Sterben

shredder666
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Beitrag von shredder666 » 20 Mär 2012, 14:39

Noob_Saibot hat geschrieben:
shredder666 hat geschrieben:
Aamon hat geschrieben:ja aber helge, so wars... es gab jahrelang keine erfolgreiche metalband mehr und dann kam Hammerfall wie ein leuchtender Komet am Himmel... Die Götter brachten den wahren Metal-Kriegern die wahre Größe zurück und Horden von Millionen Metalheads applaudierten und zogen in den Krieg gegen Hip Hop, Grunge und Beat
dieses posting repräsentiert alles, was scheiße und peinlich am metal ist. kotz1
warum ist dass denn peinlich?
ich seh mich nicht im krieg mit anderen musikrichtungen. mir ist egal was andere hören und ob andere genres kommerziell erfolgreicher sind.

genau so ist es immer wieder eine gern erzählte legende, dass in den 90ern der grunge (eine bezeichnung, die übrigens nichts über die musik an sich aussagt und nur von den medien geprägt wurde) den metal getötet hat. blödsinn hoch zehn.
CONSPIRACY - Death/Thrash-Metal
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Aamon
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Beitrag von Aamon » 20 Mär 2012, 14:52

es war damals aber tatsächlich so, dass du als Metalfan fast belächelt wurdest... Als Maiden in Wien spielten, ist keiner hingefahren. man fühlte sich zu reif für Metal und hörte Grunge und Crossover. In sämtlichen Clubs lief nur Rage Against The Machine

Glücklicherweise keimte die Black Metal-Welle auf und Gothic Metal. Die, die früher Metal oder Death Metal gehört haben, schwenkten großteils zu Crossover-Dreck und Grunge-Scheiß um...
Als Manowar-Fan wurdest nie ernst genommen

schau dir nur mal die Festival-Billings an wie Dynamo usw... War eh klasse, aber real Epic Metal fand nicht statt, aber dann kam Wacken groß auf und in Ö die Mind Over Matter-Festival und das war dann wieder Real Metal!

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reanimapeda
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Beitrag von reanimapeda » 20 Mär 2012, 14:55

du sprichst von der Blaze-Ära. das WAR peinlich.

und Manowar Fans wurden immer schon und werden heute noch belächelt soweit ich informiert bin.

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Noob_Saibot
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Beitrag von Noob_Saibot » 20 Mär 2012, 14:58

die 90er waren großartig um aufzuwachsen. Als Kind hatten wir die Power Rangers, Biker Mice from Mars, Sega Mega Drive und n Haufen anderes Zeugs...und Bloodhound Gang und The Offspring und ich hab mir das AMERICANA Album nachdems veröffentlicht wurde gewünscht und bekommen, damals war ich zarte 9 Jahre alt. Und danach kam Hooray for Boobies von der Bloodhound Gang...das war was, das hab ich mir in England gekauft, in Manchester. Großartige Erinnerungen. Diese 2 Cds sind die Quintessenze von allen Skikursen und Schulausflügen von 13-15 hehehe.

Nirvana war mir ehrlich gesagt scheiss egal, und wirds auch immer bleiben. Courtney Love hätte ich gerne hergenommen bevor sie zu einer wandelnden Leiche wurde...aber man kann ja nicht alles haben
Da geht er hin, einer von Gottes eigenen Prototypen - ein aufgemotzter Mutant von der Sorte, die nie zur Massenproduktion in Betracht gezogen wurde: zu spleenig zum Leben und zu selten zum Sterben

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Aamon
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Beitrag von Aamon » 20 Mär 2012, 14:59

stimmt... es war die Blaze-Ära... da ging irgendwie alles den Bach runter... Niemand hätt der Band noch mehr als 3 Jahre gegeben...
Als Manowar-Fan wurdest immer ausgelacht, stimmt...

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Helge-Uwe
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Beitrag von Helge-Uwe » 20 Mär 2012, 15:01

Noob_Saibot hat geschrieben:Courtney Love hätte ich gerne hergenommen bevor sie zu einer wandelnden Leiche wurde...aber man kann ja nicht alles haben
buäh, diese schabracke..
reanimapeda hat geschrieben:und Manowar Fans wurden immer schon und werden heute noch belächelt soweit ich informiert bin.
wollt ich auch gerade sagen.

und Rage Against The Machine ist kein dreck.
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dji
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Beitrag von dji » 20 Mär 2012, 15:01

daher also die intoleranz gegenüber allem anderen. ein weit zurückliegendes trauma ;)
also ich kann mich nicht erinnern, dass jemals wer ausgelacht wurde (wo genau?). kommt dann wohl eher auf das eigene umfeld an. ev. haben die leute über kutten gelacht, das mag sein. oder wenn man sich wie ein pöbelnder, besoffener vollidiot aufgeführt hat, das mag sein, so schätz ich dich aber nicht ein.
ich hab eigentlich nur mitbekommen, dass sich metaller über gothics lustig gemacht haben (anfang der 90er im u4). und welche metalclubs ausser dem graffiti gab es überhaupt anfang der 90er in wien? mir ist keiner bewusst. rock in war dann eine zeitlang die hochburg, wo es aber auch alles gespielt hat. u.a. eines der highlights - megavier. was du aber vermutlich auch wieder zum kotzen findest. allerdings sah ich da keinen metaller, der die fanta 4 auf der bühne killen wollte ;)

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wolfgang
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Beitrag von wolfgang » 20 Mär 2012, 15:02

shredder666 hat geschrieben:
genau so ist es immer wieder eine gern erzählte legende, dass in den 90ern der grunge (eine bezeichnung, die übrigens nichts über die musik an sich aussagt und nur von den medien geprägt wurde) den metal getötet hat. blödsinn hoch zehn.
Dankeschön. Wobei die Bezeichnung "Grunge" an sich ja schon Blödsinn ist. Nirvana waren Punk, Pearl Jam Rock und Alice in Chains Metal. Keine dieser drei Bands hat sich jemals als "Grunge" bezeichnet. Das haben dann die zahlreichen und deutlich weniger talentierten Epigonen getan.

Im Übrigen ist festzuhalten, dass die 90er dann doch deutlich mehr Perlen zu bieten hatten als "Glory to the brave". "Passage", "Anthems to the welkin at dusk", "Demanufacture" (retrospektiv gesehen irgendwie DAS 90er Album schlechthin), "Psalm 69"+"Filth Pig", "How to measure a Planet?", "Wildhoney"+"A deeper kind of slumber", "Learn to Hypnotize" (immer noch sträflichst unterschätztes Juwel), "Symbolic", "Angel Dust" etc. etc. etc.

Ach ja: Running Wild hatten mit "Black Hand Inn" ihr bestes Album 1994 am Start - also am Höhepunkt der angeblichen Grunge-Welle. Dass irgendeine Grunge-Kapelle einer Metalband verboten hätte, gute Musik zu schreiben ist also - siehe Shredder - Blödsinn hoch zehn.

dji
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Beitrag von dji » 20 Mär 2012, 15:04

btw. haben am mind over matter viele crossoverbands gespielt. u.a. clawfinger und stuck mojo.

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Noob_Saibot
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Beitrag von Noob_Saibot » 20 Mär 2012, 15:05

Helge-Uwe hat geschrieben:
Noob_Saibot hat geschrieben:Courtney Love hätte ich gerne hergenommen bevor sie zu einer wandelnden Leiche wurde...aber man kann ja nicht alles haben
buäh, diese schabracke..
haha, aber die war mal ein echt schönes mädel vor den drogen und den exzessen. Eine richtige Rock n Roll Lady halt, sowas gibts heute auch recht selten.

was genau ist eigentlich das große Problem dass soviele Leute mit Manowar haben? Die haben zumindest 2 sehr gut Alben gemacht, und ja die übertreiben mit allem aber was genau is das PROBLEM?!
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Beitrag von shredder666 » 20 Mär 2012, 15:13

wolfgang hat geschrieben:Ach ja: Running Wild hatten mit "Black Hand Inn" ihr bestes Album 1994 am Start - also am Höhepunkt der angeblichen Grunge-Welle. Dass irgendeine Grunge-Kapelle einer Metalband verboten hätte, gute Musik zu schreiben ist also - siehe Shredder - Blödsinn hoch zehn.
eben, aber einige ewiggestrige altmetaller haben eben einen hang zu verschwörungstheorien, gell Aamon? aetschi
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Helge-Uwe
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Beitrag von Helge-Uwe » 20 Mär 2012, 15:15

Noob_Saibot hat geschrieben:haha, aber die war mal ein echt schönes mädel vor den drogen und den exzessen.
awas. wahre schönheit ist auch durch so pipifax belanglosigkeiten unkaputtbar. schau dir mich an metal011
Noob_Saibot hat geschrieben:was genau ist eigentlich das große Problem dass soviele Leute mit Manowar haben? Die haben zumindest 2 sehr gut Alben gemacht, und ja die übertreiben mit allem aber was genau is das PROBLEM?!
dass man froh wäre wenn ein projekt wie die Gorillaz dahinterstünde, es dann bei näherer betrachtung aber doch echte menschen sind..
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Aamon
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Beitrag von Aamon » 20 Mär 2012, 15:22

wolfgang hat geschrieben:
shredder666 hat geschrieben:
genau so ist es immer wieder eine gern erzählte legende, dass in den 90ern der grunge (eine bezeichnung, die übrigens nichts über die musik an sich aussagt und nur von den medien geprägt wurde) den metal getötet hat. blödsinn hoch zehn.
Dankeschön. Wobei die Bezeichnung "Grunge" an sich ja schon Blödsinn ist. Nirvana waren Punk, Pearl Jam Rock und Alice in Chains Metal. Keine dieser drei Bands hat sich jemals als "Grunge" bezeichnet. Das haben dann die zahlreichen und deutlich weniger talentierten Epigonen getan.

Im Übrigen ist festzuhalten, dass die 90er dann doch deutlich mehr Perlen zu bieten hatten als "Glory to the brave". "Passage", "Anthems to the welkin at dusk", "Demanufacture" (retrospektiv gesehen irgendwie DAS 90er Album schlechthin), "Psalm 69"+"Filth Pig", "How to measure a Planet?", "Wildhoney"+"A deeper kind of slumber", "Learn to Hypnotize" (immer noch sträflichst unterschätztes Juwel), "Symbolic", "Angel Dust" etc. etc. etc.

Ach ja: Running Wild hatten mit "Black Hand Inn" ihr bestes Album 1994 am Start - also am Höhepunkt der angeblichen Grunge-Welle. Dass irgendeine Grunge-Kapelle einer Metalband verboten hätte, gute Musik zu schreiben ist also - siehe Shredder - Blödsinn hoch zehn.
stimmt...

aber die besten Running Wild Alben meiner Meinung waren Gates To Purgatory und Death Or Glory...


wegen Clubs: Ich spreche halt von Graz und im Q hast nur Crossover und Gothic Metal gehört, wobei ich Gothic Metal damals cool fand...

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